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Vereinschronik- RAPID Lienz Tirol Milch PDF Drucken E-Mail

Spielszene - Fortuna N/D - Rapid Lienz F.C. - 2.Klasse A 2004/2005Anfang der 70er Jahre erlebte RAPID Lienz seine bis dato einzigartige Hochblüte. In der damaligen Nationalliga sorgten die Rapidler für Furore, und auch im Cup spielte RAPID eine nicht unwesentliche Rolle. Mit dem Höhepunkt eines Österreichischen Cup-Semifinales. Auf dem Innsbrucker Tivoli setzte es 1976 eine hauchdünne 1:2-Niederlage.

Das Ende
20 Jahre später startete RAPID einen erneuten Versuch, schaffte es bis in die Regionalliga und klopfte mehrmals ans Tor zur 2. Division an. Mit großteils Spielern aus dem Kärntner Raum setzte RAPID zum Höhenflug an, die Landung allerdings war mehr als nur unsanft. 2000 musste der Verein den Konkurs anmelden und bestritt  - aufgefangen durch den zweiten Lienzer Fußballclub ASV Lienz – nach der Jahreshauptversammlung vom 9. Juni und der gleichzeitigen Umbenennung in SV Lienz ausnahmslos mit eigenen Nachwuchsspielern den Weg zurück.

Der Neuanfang
Der dritte Verein, UKAJ Lienz, übernahm den großen Namen, und RAPID Lienz FC war wieder aus der Taufe gehoben.
Zur Herbstsaison 2004/05 stieg Tirol Milch als neuer Hauptsponsor beim SV Lienz ein, und zu Beginn der Saison 2006/07 schlossen sich SV Lienz und RAPID Lienz FC zusammen.
„Mit einem Verein, der nur RAPID heißen kann, wollen wir in der Zukunft wieder in höheren Ligen spielen und Aushängeschild in Osttirol werden“, gab Obmann Gerhard Müller das Credo von Beginn an aus. Soll heißen, Aufstieg von der Unterliga zumindest einmal in die nächst höhere Kärntnerliga, mit Blickrichtung nach oben hin.
Mit Beginn der Sommerübertrittszeit 2007/08 wurde Rapid auf dem Transfermarkt wieder aktiv. Auswärtige Spieler wurden abgegeben, und neben weiteren Zugängen gelang vor allem mit der Rückkehr von drei jungen Lienzern ein wichtiger Schachzug. In Hinblick darauf, das einheimische Publikum wieder zu mobilisieren und Richtung Kärntnerliga zu marschieren.

 

Rapid steigt in die Kärntnerliga auf

Meistercoach Robert ZabernigIn der Saison 2007/08 gelang der von den Wenigsten erwartete große Wurf. Nach der Winterpause noch mit fünf Punkten Rückstand auf Magdalen auf Rang vier gelegen, startete Rapid Lienz Tirol Milch eine sensationelle Aufholjagd.

Nach zwölf Spielen ohne Niederlage mit nur vier Gegentreffern kam es am 31. Mai im Dolomitenstadion zum großen Showdown. Im direkten Duell mit Leader Magdalen musste ein Sieg her, um als Meister in die Kärntnerliga aufzusteigen. An Dramatik war dieses Match dann auch kaum zu toppen. Magdalen lag zweimal in Front, die Grün-Weißen kämpften verbissen, aber fair zurück und schafften schließlich das schier Unmögliche. Binnen zwei Minuten wurde die Partie in Hälfte zwei in ein 3:2 gedreht . Fast niemand hatte Robert Zabernig und seinem jungen, einheimischen Team dieses Husarenstück zugetraut.

Nach dem Tiefschlag aus dem Jahr 2000 kann nun Rapid Lienz  wieder zum Höhenflug ansetzen.

 
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